Nahtlos geht es weiter

Nach diesem aufregenden Jahr musste die Zukunft natürlich wieder etwas zurückstehen. Aber auch der 2. Faschings-Rock war 1996 schon wieder eine riesige Sache. Die 1. Mannschaft erreicht eine sehr gute Platzierung im vorderen Mittelfeld und kann mit der abgelaufenen Saison zufrieden sein. Edmund Koppenhöfer wird in einem Einlagespiel beim jährlichen Sportfest gegen ehemalige Fußballkollegen verabschiedet. Die E-Jugend wird unter Roland Wassmer gegen starke Konkurrenz achtbarer Klassenzweiter und unterliegt im Endspiel des Kreispokals erst nach Neunmeterschießen. Große Erfolge gegen eigentlich übermächtige Gegner. Die neuformierte AH verlor im Talpokal-Endspiel auch erst im Elfmeterschießen. Und eine neue AH-Ü 40 verliert in ihrem ersten Spiel mit 0:2 gegen das schwäbische Team vom TSV Bergenhülen.

Die Rock-Faschings 1997 und 1998 schließen nahtlos an die großen Erfolge der Vorjahre an. K.u.K. und die Pfälzer Musikanten arbeiten gerne und oft mit dem FC "Wacker" zusammen. So unterstützte der Verein die Musikanten bei ihrem 10-jährigen Bestehen durch die Übernahme des Wirtschaftsdienstes bei der Jubiläumsveranstaltung am 26. April 1997 in der Sporthalle. Mit Margarete und den Krümmler Buam hatten die Pfälzer Musikanten aus Funk und Fernsehen bekannte Gäste eingeladen und bereiteten damit den vielen Zuschauern einen schönen Abend.

Die 1. Mannschaft hatte keinen erfolgreichen Rundenabschluss. Der Abstieg aus der Bezirksklasse Vorderpfalz war absolut unnötig und bei einer besseren Einstellung und Disziplin durchaus vermeidbar. Die Mannschaft unter Trainer Jürgen Werner wird bestrebt sein, in der an sich angestammten B-Klasse Neustadt im Vorderfeld mit zumischen. Eine Mädchenmannschaft wird neu formiert, nimmt aber altersbedingt noch nicht an einem aktiven Spielbetrieb teil. Außer bei Talpokal-Turnieren ruht der Spielbetrieb bei der neuen "Jung"-AH. Einige Leistungsträger der Mannschaft werden immer noch bei der Aktivität benötigt. Eine Oldie-Night mit den Bundys in der Waldfesthalle war im Rahmen des Sommernachtsfestes 1997 ein schöner Erfolg, wie dann auch 1998. In den Jahren davor sorgten K.u.K. und die Pfälzer Musikanten für gewohnt gute Stimmung. Die von Gesamtjugendleiter Wilfried Matheis 1997 und 1998 organisierten Jugendturniere sahen insgesamt immerhin rund 50 teilnehmende Mannschaften. Mangels Teilnehmer konnte 1998 erstmals kein Alte-Herren-Turnier beim Sportfest stattfinden. Dagegen finden die sogenannten "Jedermann-Turniere" immer größeren Anklang unter den örtlichen Vereinen und Interessengruppen.

Die 1. Mannschaft spielt auch 1998 vorne mit, könnte aber aufgrund ihrer Spielstärke durchaus noch etwas erfolgreicher sein. 1998/99 steht erstmals keine 2. Mannschaft auf dem Feld; Spielermangel trotz eines "listenmäßig" nicht einmal kleinen Kaders. Die "Erste" holte aber wieder einmal den Talpokal im Feld und ist im Verbandsgemeindebereich immer noch eine Größe.

Der FC "Wacker hat auch schon bekannte Fußballspieler herausgebracht. Am bekanntesten war wohl Herward Koppenhöfer, ehemaliger Bundesligaspieler beim 1. FC Kaiserslautern und Bayern München sowie B-Nationalspieler.Mehrere Jugendliche suchten ihr Glück beim großen FCK, wobei Oliver Löchner es immerhin zum B-Jugend-Nationalspieler brachte.Regional eine Fußballgröße sicherlich Otto Hoffmann. Genauso  talentiert wie Herward Koppenhöfer blieb er immer seinem Heimatverein treu.

Bei der Generalversammlung am 10.7.1998 wurde Rüdiger Laub zum 1. Vorsitzeden gewählt. Er löst nach zwanzig Jahren "in Amt und Bürde" Willi Laubscher ab. Dieser wird einstimmig von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Neuer 2. Vorsitzender ist Herbert Laubscher, der nach zehn Jahren Amtszeit Manfred Kirr folgt.

Neue Wege beschreitet der Verein auch bei der Teilnahme an der Weidenthaler Kerwe. Die Kerwe im "Spritzenhaus" war ein toller Erfolg. Konzipiert und durchgeführt von der Aktivität waren die (T)IRISH-SCHOTTISCHE NACHT; der Live-Rock mit Quiet Please!, die Hits vunn domols und "Live Acoustic" mit Fishermens-Friend, riesige Evants, die nach einer Fortsetzung geradeso rufen.

Gleiches gilt für die Teilnahme am Weidenthaler Weihnachtsmarkt. Pizza und Flammkuchen waren 1998 der Renner und sollen es auch künftig sein. Glücklicherweise verfügt der "Wacker" über einige Ideenfinder, die immer wieder was Neues anleiern. Sei es bei den Aktiven, der Jugend oder auch der AH. Den meisten der zahlreichen Vereinsveranstaltungen waren in den letzten Jahren Erfolge beschieden. Das war nicht immer so. Hauptverantwortlich dafür waren sicherlich viele neue Ideen und auch mal der Mut, ein Wagnis einzugehen.



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