Die Zeit nach der Neugründung 1945

Im November 1945 sind die „Wackeraner” die ersten Nachkriegsfußballer im Tal. Die Neugründung erfolgt ohne Billigung der französischen Besatzer. Daher wird der Gründungsakt im Februar 1946 wiederholt. Die Vereinsfarben sind Rot-Weiß, später wird Schwarz-Weiß als Traditionsfarbe in die Satzung aufgenommen.

Im Mai 1946 beginnen die Verbandsspiele des FC „Wacker” in der B-Klasse Neustadt. Damals war Landarzt Dr. Olschar der „Vereinsanwalt” bei der Besatzungsmacht, zwischenzeitlich auch Vorstand. Im März 1949 finden die ersten Nachkriegs-Turner – die Turnvereine sind immer noch verboten – im FC „Wacker” eine einstweilige Wahlheimat. Eine Tischtennis-Abteilung wird gegründet.

In den fünfziger Jahren hatte der „Wacker” auf allen Ebenen kampfstarke Mannschaften.

1952/54 wird in Eigenleistung das heutige Sportfeld angelegt, unterstützt durch eine tatkräftige US-Pionier-Einheit mit schwerem Gerät. Von 1946 bis 1954 spielt man im Erdbeertal. Die neue Sportanlage erhält den Namen „Karl Heintz-Sportplatz”, benannt nach dem während der Sportplatzarbeiten plötzlich verstorbenen 1. Vorsitzenden. Von 1956 bis 1960 wird aus dem „finanziellen Nichts” in beispielhafter Eigenleistung ein Sportheim erbaut. Das 40-jährige Vereinsjubiläum 1960 steht ganz im Zeichen der Einweihung des größten Projektes der Vereinsgeschichte.



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