-Von der Schanze in das Brauhaus

-Pfingstausflug ins Allgäu-

ah allgäu 2015
AH Ü32 mit Klaus Rosenthal

Schon im Januar hatten sich die Verantwortlichen für diesen Kurztrip ins Allgäu entschieden.
Leider hofften einige Mitspieler noch auf den Aufstieg des FCK in die Bundesliga und entschieden sich die Roten Teufel gegen Ingolstadt zu unterstützen.
Was sie versäumt haben, zeigt dieser Bericht.
Zunächst ging es mit Reiseleiter Rossi direkt nach Oberstdorf zur Heini-Klopfer Skiflugschanze, einer der größten frei stehenden Schanzen der Welt. Beindruckend die Aussicht über die Region vom höchsten Punkt des Schanzenturms. Direkt unterhalb der Freibergsee mit seinem Naturschwimmbad. Im Hintergrund die Erding-Arena in Oberstdorf, bekannt von der 4 Schanzentournee. Alle waren sich einig, Respekt vor allen Springern die u.a. diese Schanze „bewältigen“. Danach ging es direkt ins Strandcafe am Freibergsee.

ah ralph freibergsee
Ralph Rosenthal auf der Skiflugschanze im Hintergrund der Freibergsee

Am späten Nachmittag stand ein Besuch bei Dr. Klaus Rosenthal in Eisenharz an, einem ehemaligen Spieler und immer noch Mitglied des FC Wacker. Auch dort wurde auf der Terrasse bei Weizenbier und Kuchen gefachsimpelt und der letzte Bundesligaspieltag manchmal per Smartphone verfolgt.

Ah bei klaus allgäu 2015
Auf der Terrasse bei Klaus Rosenthal in Eisenharz

Die Wackeraner wurden danach im Landgasthof Krone, Eisenharz herzlich empfangen. In drei schönen Mehrbettzimmern bereitet man sich auf das Abend-Event vor.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war dann die Besichtigung der wohl kleinsten Brauerei im Allgäu, das Eisenharzer Brauhauses. Der Ein-Mann-Betrieb stellt 14 verschiedene, teilweise sehr originelle Biersorten her. Interessant z.B. das Melonen-Bier IPA mit hohem Alkoholgehalt und außergewöhnlichem Geschmack.

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 Die verschiedenen Biersorten des Eisenharzer Brauhauses.

Direkt nach dem Frühstück am nächsten Morgen, ging es zum Alpseecoaster nach Immenstadt, einer der längsten Alljahresrodelbahnen in Deutschland. Nach einem „Mutweizen“in der Berghütte „Bärenfell“ ging es mit atemberaubender Geschwindigkeit per Schlittenfahrt wieder ins Tal. Nächstes Ziel war die Berghütte „Bergmichl“ in Thalkirchdorf. Eine Hütte mit toller Aussicht auf die Alpen.
So ab und zu konnten Sven Schuler und Mathias Gola ihre Neugierde nach dem Finale in der zweiten Liga nicht verbergen und nutzten alle Informationsmöglichkeiten ihrer Handys.
Der Unmut, dass der FCK nicht aufgestiegen war, hielt sich in Grenzen und wurde bei der „Allgäu-Spültagsanalyse fachkundig besprochen.
Zum Ausklang kehrte man abends in die Gaststätte „Ochs am Berg“ in Eisenharz ein. Eine aus vielen Scheunen und einem Haupthaus bestehenden Kneipenkomplex mit Streichelzoo, Spielplatz und mehreren Grillstellen für Jung und Alt.
In der Nacht war dann der Abschied vom freundlichen Wirt Raini Kolb angesagt, der sich bis in die Morgenstunden mit seinen Gästen am Stammtisch unterhielt. Einzigartig das Kuhglockenspiel mit Suppenlöffeln von Berger zum Abschied.
Am nächsten Morgen versorgte die Wirtin die Gäste noch mit Kaffee für die Heimreise.
Im nächsten Jahr ist wieder eine Tour der AH32 geplant. Das Allgäu könnte dabei wieder ein Reiseziel sein.



Bilder und Text von Ralph Rosenthal