21 Ehrungen beim FC „Wacker“ Weidenthal

Sehr gut besuchte Jahresabschlussfeier im Sportheim

Anwesende geehrte Mitglieder

von links: R. Rosenthal, 1. Vorsitzender H. Binz, H. Krug, R. Schwindinger, G. Kampmann, K-H. Erb, H. Herz, Th. Vogt, W. Fiedler,
G. Scheubeck, M. Boor, Th. Kampmann, H. Schulz, K. Grambitter, F. Schwender, W. Hoffmann, 2. Vorsitzender H. Laubscher.

Nachdem die traditionelle vorweihnachtliche Feier beim Weidenthaler Fußball Club in den letzten Jahren immer mehr an Zuspruch verlor, hatte man sich seitens der Vorstandschaft im letzten Jahr zu einer Änderung entschlossen, die sich nun schon zum zweiten Mal in Folge als wahrer Volltreffer erweisen sollte.
Über 30 Wanderer fanden sich zunächst einmal bei besten äußeren Bedingungen zu einer etwa einstündigen Wanderung durch den schönen Weidenthaler Gemeindewald ein. Bei kühlen Temperaturen kam der heiße Glühwein zum Abschluss bei der „Wacker“- Waldfesthalle dann gerade richtig. So gestärkt mundete dann das anschließende Abendessen in der voll besetzten Sportheim-Gaststätte vorzüglich.
In seinem kleinen Jahresrückblick streifte 1. Vorsitzender Heinz Binz das sportliche und sonstige Vereinsgeschehen im fast abgelaufenen Jahr und verwies auf mögliche Zukunftsweisende Optionen, wie beispielsweise einer eventuellen mittelfristig erforderlichen Fusion mit dem Nachbarverein ASV Frankenstein. In Sachen einer Mitbenutzung des neuen Rasenplatzes des TV Weidenthal im Erdbeertal wird im Februar nochmals eine gemeinsame Besprechung von Vereinsverantwortlichen beider Seiten erfolgen. Ausgang ungewiss.
Die beiden Vereinsvorsitzenden Heinz Binz und Herbert Laubscher hatten danach alle Hände voll zu tun, um insgesamt 21 Vereinsmitglieder für ihre Verdienste um den FC „Wacker“ zu würdigen und entsprechende Ehrungen auszusprechen.
Für 25jährigen Vereinszugehörigkeit erhielten Heinrich Laubscher und Günter Scheubeck die Silberne Ehrennadel. Die Auszeichnung in Gold für 40jährige Mitgliedschaft ging an Walter Fiedler, Karl-Heinz Erb, Heiner Fletterer und Jochen Haag. Die goldene Ehrennadel für besondere Leistungen konnten Michael Boor, Harald Herz, Thomas Kampmann, Volker Kampmann, Ralph Rosenthal, Frank Schwender, Ralf Schwindinger und Thomas Vogt in Empfang nehmen. Die letztgenannten sind durchweg auch schon annähernd 40 Jahre im Verein, haben aber noch darüber hinaus in anderer Weise den „Wacker“  stark unterstützt. So schnürten Michael Boor, Harald Herz und Volker Kampmann noch über das 40. Lebensjahr hinaus ihre Fußballstiefel für die 1. Mannschaft und halfen so mit, dass der Verein trotz erheblicher Personalprobleme heute noch in der Kreisliga weiter am Ball ist. Ralf Schwindinger als langjähriger Spielleiter Aktivität und früherer Rechnungsführer sowie Ralph Rosenthal als engagierter Jugendleiter und Trainer sind ebenfalls eine wesentlich Stütze des Vereins. Auch schon 39 Jahre im Fußball Club ist Thomas Kampmann, der darüber hinaus auch schon als Jugendtrainer sich weitere Verdienste erworben hat. Eine große Stütze des „Wacker“ war und ist noch immer Thomas Vogt. Mit seinen handwerklichen Tätigkeiten hat er immer wieder seine Arbeitskraft eingebracht und damit mit geholfen, dem Verein eine Menge Gelder einzusparen. 
Gleich sieben „Wackeraner“ wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie alle sind 50 Jahre im Verein und haben sich darüber hinaus auch auf sportlicher und sonstiger Ebene für den FC eingebracht. Klaus Grambitter, Horst Hoffmann, Wolfgang Hoffmann, Gerhard Kampmann, Horst Krug, Edwin Schmitt II und Helmut Schulz erhielten dafür Lob und Anerkennung und die damit verbundene Ehrenurkunde. Ein besonderes Dankeschön ging an Gerhard Kampmann, der mit seiner Frau Helga mehr als 20 Jahre die Vereinsgaststätte führte und sich auch noch lange Jahre im Jugendbereich stark engagierte. 
Nach den Ehrungen wurde es dann unterhaltsam und stimmungsvoll. Ralph Rosenthal hatte über das Jahr hinweg alle möglichen Bilder und Filmchen gesammelt und zu einem lustigen Jahresrückblick zusammengebastelt. Eigentlich konnten sich alle Anwesenden irgendwann einmal in diesem aufwendig inszenierten und Oscar reifen Werk wieder finden. Die Rechte am eigenen Bild wurden dabei ausdrücklich außer Kraft gesetzt. Mit lange anhaltendem Applaus dankten die begeisterten Zuschauer dem Regisseur für sein großartiges Gesamtkunstwerk.  
Eine gelungene Veranstaltung ging erst recht spät zu Ende. Jung und Alt waren sich einig, dass der „Wacker“ mit dieser Form seines Jahresabschlusses einen guten Weg eingeschlagen hat.

Bericht: Herbert Laubscher
Foto: Talpost