Die Erfolgsgeschichte geht weiter

 Weidenthaler Knutfest ein Dauerbrenner

 Beim 8. Weidenthaler Knutfest waren auch wieder mehr als 1.000 Besucher ins tief verschneite Langental gepilgert und keiner bereute trotz unsicherer Witterungsverhältnisse sein Kommen.


Knutfest 2010

Aber auch die nun schon 4. Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen- Dreikampf hat jedes Jahr ihre Fans aus Nah und Fern. 51 Herren und 11 Damen nahmen an diesem originellen Wettkampf teil. Sogar Teilnehmer aus Oranienburg und Weimar waren dabei. Angesichts der Schneeverhältnisse wurden die „Sportgeräte“ dieses Jahr etwas kleiner und leichter ausgewählt. Chancengleichheit war dennoch gegeben. Und am Ende setzten sich neue Wettkämpfer, aber auch erfahrene Athleten durch.


Neuer Weltrekord,  Höhe 5.25m

Weltmeister bei den Herren wurde Matthias Bastel aus Hockenheim mit dem neuen Weltrekord von 24,50 m. Schon zu dritten Mal auf Platz 2 landete knapp dahinter Lokalmatador Frank Schwender aus Frankeneck mit 24,20 m. Rang 3 ging an Egon Doll aus Mußbach mit auch noch sehr guten 23,70 m.  

Gleich fünf Wettkämpfer teilen sich ab sofort beim Hochwurf die Ehre als neue Weltrekordinhaber mit 5,25 m. Mathias Bastel, Frank Schwender, Egon Doll und dazu noch Martin Haag aus Elmstein- Appenthal und Timo Reinhart aus Bad Dürkheim  halten nun gemeinsam die Bestleistung. Egon Doll erzielte dazu auch noch einen neuen Weltrekord im Weitwurf mit 10,95 m.  

Bei den Damen setzte sich Anna Reinhart aus Bad Dürkheim mit der neuen Weltrekordleistung von 14,35 m souverän durch. Vizeweltmeisterin wurde Karin Mucha- Rybinski aus Carlsberg mit 12,85 m vor Elisabeth Heilmann aus Mannheim mit 12,40 m, alle Drei erfahrene Weihnachtsbaumwerferinnen. Dabei stellte Anna Reinhart auch noch zwei neue Weltrekorde im Hochwurf mit 3,75 m und im Weitwurf mit 6,10 m auf.
 

Weihnachtsbaum- Drehwurf ist gar nicht so einfach

Am großen Lagerfeuer hatten die Feuermeister Reiner Nabinger und Heiner Sieler wieder alle Hände voll zu tun um die teilweise von weit her antransportierten Weihnachtsbäume zu verbrennen. Für jeden mitgebrachten Baum gab es einen Glühwein fer umme.

 
Feuermeister Reiner Nabinger überwacht das Feuer
 

Rund 1.000 Besucher zählte der „Chef vum Knudfeschd“ Herbert Laubscher. Das ist zwar nicht ganz die Zahl der Vorjahre, aber angesichts der Wetterlage sei man damit sehr zufrieden, so sein Fazit zum 8. Knutfest des FC „Wacker“.  

Auch die Kleinsten hatten ihren Spaß beim Herumtoben im Schnee und beim Rodeln. Das eingeplante Kinderkarussell musste aus Witterungsgründen leider absagen, was aber der Freude bei den Kids keinen Abbruch tat. 

Die Elch-Tombola fand auch wieder viel Zuspruch. Die Gewinner konnten aus einer Vielzahl von tollen Preisen ihre Auswahl treffen.  

Gegen kalte Füße konnten sich die Besucher einmal mehr von den Weihermer Schneckenschleimern einheizen lassen. Die badischen Guggemusiker machen nun auch schon seit 2004 aus dem Knutfest eine große Party, in deren Rahmen Herbert Laubscher dem musikalischen Leiter der Schneckenschleimer Hartmut Fielenbach auch noch zu seinem 51. Geburtstag gratulieren konnte. Ehrensache, dass die „Gugge“ aus Weiher auch im kommenden Jahr wieder das Knutfest in Weidenthal bereichern werden.


 

Die Weihermer Schneckenschleimern heizen ein

Ein weiter Höhepunkt war dann einmal mehr das große Abschlussfeuerwerk. Ralph Rosenthal bekam für seine Feuerwerk-Choreographie riesigen Applaus der noch zahlreich anwesenden Knutfestgemeinde. Schöner kann man den offiziellen Teil dieses einzigartigen Festes sicher nicht beenden.


Die Feuerwerkeröffnungs- Choreographie von Ralph Rosenthal

Doch die Party in der „Wacker“-Halle ging noch lange weiter. Dass der „Wacker“- Jugendleiter nicht nur was vom Feuerwerk versteht, bewies er als DJ Rossi so nachdrücklich, dass selbst gestandene ältere Semester voll abfeierten. Mit dabei Weidenthals Ortsbürgermeister Bernhard Groborz.  

Mehr als 50 Helfer aus den Reihen des Weidenthaler Fußball-Clubs waren erforderlich, damit auch das 8. Weidenthaler Knutfest ein Erfolg wurde. Organisationsleiter Manfred Kirr konnte sich auf sie einmal mehr voll und ganz verlassen.
 


Ein paar wenige von ca. 50 Helfern

Man sieht Knut und seine fliegenden Weihnachtsbäume wieder am 9. Januar 2011, zur gleichen Zeit und an der gleichen Stelle. Bis dahin: hej da und adjö.

 
Schön war's bis zum nächsten Jahr
 

 

 Weidenthal, 11.1.2010

 Herbert Laubscher



 

Bilder von W. Jeblick